Netzwerk Literatur: Rezensionen

Designforschung in der Schweiz

Die glückliche Schweiz ist eines der wenigen Länder, das über eine institutionellen Designförderung verfügt. So ist beispielsweise der SNF (Schweizer National Fond) seit Beginn der 2000er Jahre offen für Anträge aus dem Bereich Design: „It reveals that design and its role in innovation are highly correlated … one enterprise out of four reports using design and that design integration tends to have a positive effect ….

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Rezension von Bernhard E. Bürdek

Muster im Transfer

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Rezension von Viola Hildebrand-Schat

Bürdek IV.

Bürdek IV.

Zehn Jahre nach Erscheinen der dritten Auflage erscheint Bernhard E. Bürdeks „Geschichte, Theorie und Praxis der Produktgestaltung“ nun überarbeitet bei Birkhäuser. Einerseits gestrafft, anderseits ergänzt - so präsentiert sich die vierte Auflage des Überblickwerks, um die gravierenden Veränderungen zu reflektieren und darzustellen, denen sich Design Anfang des 21. Jahrhunderts ausgesetzt sieht.

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Rezension von Petra Eisele

Zwei neue Publikationen zur hfg ulm

Der club off ulm e.V. zeichnet für eine Schriftenreihe verantwortlich, in der die Geschichte der hfg ulm aufgearbeitet und dokumentiert wird (http://www.club-off-ulm.de/). Anfang Oktober 2015 wurden in den Räumen der ehemaligen hfg auf dem Ulmer Kuhberg zwei Publikationen vorgestellt, die die Rückblicke auf diese Institution abschließen. Beide sind designhistorisch bedeutsam, thematisieren sie doch Aspekte von Design, die immer noch – oder wieder – virulent sind.

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Rezension von Bernhard E. Bürdek

Max Bill
Sicht der Dinge

Die gute Form: Eine Ausstellung 1949

Herausgegeben von Lars Müller in Zusammenarbeit mit dem Museum für Gestaltung Zürich.
Verlag Lars Müller, Zürich 2015

 

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Rezension von Bernhard E. Bürdek

Diskurse um die Kontexte von Dingen oder Produkten werden in der Designtheorie und Designgeschichte seit langem geführt: Christopher Alexanders legendäre Studie „Notes on the Synthesis of Form“ (1964) machte deutlich, dass es die Kontexte sind, die die Formen von Bauwerken, Dingen oder Produkten bestimmen. Dies wird ganz aktuell auch in den Kulturwissenschaften (Cultural Sciences) erkannt, eine Thematik also, die im Design seit längerem virulent ist.

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Rezension von Bernhard E. Bürdek

Hohe Schule konkreter Abstraktion
Über ein ungewöhnliches „Bilderbuch“ Alfred Hücklers

Alfred Hückler, Jahrgang 1931, gehört zu einer kleinen Handvoll intellektueller Exzellenzen in der Designerschaft der untergegangenen DDR, die ihre Spuren weniger in der gegenständlichen Investitions- und Konsumgüterproduktion denn vielmehr auf den Wegen dorthin hinterließen – mit der Denkwerkzeug-Ausrüstung für Konstrukteure und Gestalter.

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Rezension von Günter Höhne

Fragwürdig
Martin Kelm, der einstige DDR-Staatssekretär und Leiter des Amtes für industrielle Formgestaltung, über seine Verdienst um das DDR-Design

Was hätte man doch alles zu erfahren getrachtet, wenn ein Buch mit dem Titel „Gutes Design – Martin Kelm und die Designförderung in der DDR“ angekündigt worden wäre. Aber es war nirgendwo ein öffentlicher Hinweis auf derartiges Unterfangen zu vernehmen – und dennoch wurde ein ausgewählter Kreis von Empfängern kürzlich mit eben solcher Buchsendung überrascht. Bis die fast 250 Seiten umfassende großformatige Broschur aus der Druckerei kam, hatten alle Vor- und Zuarbeiten in engstem Kreis an der TU Dresden in geradezu konspirativ anmutendem Rahmen stattgefunden.

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Rezension von Günter Höhne

Der Chefdesigner der DDR  Martin Kelm und die Designförderung

Der Chefdesigner der DDR

Vor rund einem Jahr kursierte eine Ankündigung von der Technischen Universität Dresden, dass eine kommentierte Autobiografie von Martin Kelm in Arbeit sei. Der Direktor des zentralen Instituts für Gestaltung in Berlin von 1962 bis 1972, Leiter des Amtes für Formgestaltung (AIF) von 1972 bis 1989, in dieser Zeit Staatssekretär beim Ministerrat und in vielen Funktionen tätig, war zweifellos, wenngleich nicht unumstritten, der Chefdesigner der DDR.

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Rezension von Siegfried Gronert

 Der Schuh im Nationalsozialismus

Der Schuh, der Nationalsozialismus, Pevsner und der britische Geheimdienst

Über den Schuh im Nationalsozialismus wusste man bisher eher wenig. Über den Schuh? Im Nationalsozialismus? Nun gibt es dazu mehr als 800 gedruckte Seiten, dicht und gut geschrieben, mit einer schier unglaublichen Fülle von Informationen, die das Gedächtnis und den Zettelkasten zu sprengen drohen. Der Titel erhält seine Aufmerksamkeit von einer Emphase, die das Kleine mit dem Großen, das Praktische mit der Ideologie, das Alltägliche mit der Katastrophe verbindet.

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Rezension von Siegfried Gronert

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