Call for papers
Thema: Design sammeln

6. Jahrestagung der Gesellschaft für Designgeschichte e. V.
in Kooperation mit dem Werkbundarchiv - Museum der Dinge
und dem Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung
am 3. und 4. Mai 2013 in Berlin

Abstracts mit Themenvorschlägen (max. 1 Seite / 1.700 Zeichen und eine Kurzbiografie) für Vorträge (ca. 30 Minuten) zum Thema „Design sammeln“ können bis zum 25.02.2013 eingesendet werden.

Call for papers
Aus der Perspektive der Designgeschichte soll der Frage nachgegangen werden, was man sammelt, wenn man Design sammelt. Im Rahmen der Tagung sollen verschiedene Museumsverantwortliche und Fachhistoriker zu Wort kommen, um das Thema auf einer fundierten materiellen Basis diskutieren können. Da wir an einer offenen Diskussion interessiert sind, fragen wir weitere Beiträge über einen Call for papers an.
Abstracts mit Themenvorschlägen (max. 1 Seite / 1.700 Zeichen und eine Kurzbiografie) für Vorträge (ca. 30 Minuten) zum Thema „Design sammeln“ können bis zum 25.02.2013 eingesendet werden, Stichwort „CfP Design sammeln“.

Wir freuen uns auf Ihre Ideen zu folgenden Fragen- und Themen:
Wie lässt sich Design als Gegenstandsbereich präzisieren und damit als Sammlungsfeld abgrenzen?
Ein zweiter Aspekt, der insbesondere die Museen als öffentlich beauftragte Sammler betrifft, bezieht sich darauf, was sammlungswürdig im Feld des Designs ist.
Wer bestimmt die Sammlungskriterien und entwickelt die Sammlungskonzepte?
Wie entsteht ein Kanon, wie wird Bedeutung generiert?
Geht es im Museum um Kanon-Bildung oder um Kanon-Abbildung, d.h. orientiert man sich als Kuratorin/Kurator am existierenden Kanon oder stellt man ihn in Frage?
Eine Grundfrage bei der Sammlungskonzeption ist, welche Geschichte erzählt werden soll und welche Objekte für die jeweilige Geschichtserzählung notwendig sind. Geht es in der Designgeschichte und damit auch in den Designmuseen nur um Form- und Stilgeschichte?
Was unterscheidet eine öffentliche Sammlung von einer privaten?
Welche Funktion hat eine öffentliche Sammlung von Design?

Die eingesandten Beiträge werden von Vorstand und Beirat der GfDg und von den beiden kooperierenden Institutionen durchgesehen und ausgewählt. Die Autoren werden mit den ausgewählten Beiträgen zum Vortrag nach Berlin eingeladen.

15. Februar 2013