Portrait von Florian Hufnagl, Ausschreibung eines Forschungsprojekts durch die GfDg

Ausschreibung

Designhistorische Einordnung des Privatnachlasses von Florian Hufnagl (1948-2019) im Deutschen Kunstarchiv

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Gesellschaft für Designgeschichte e.V. (GfDg) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kunstarchiv (DKA) am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und dem Institut für moderne Kunst Nürnberg sucht die GfDg einen Wissenschaftler (all gender) für die designhistorische Einordnung des Privatnachlasses von Florian Hufnagl (1948-2019) im DKA in Nürnberg.

Um die Erschließung und Erforschung des Privatnachlasses von Florian Hufnagl zu beschleunigen, haben sich die GfDg, das DKA und das Institut für moderne Kunst zusammengeschlossen und ein Projekt initiiert. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, zeitnah den Nachlass Hufnagl für die Forschung bereit zu stellen. Der Nachlass hat große Bedeutung für die Designforschung und die bayerische Museumslandschaft. Im ersten Schritt erfolgen die Erschließung und Verzeichnung des Nachlasses durch das DKA sowie die Katalogisierung und Erschließung von rund 150 Pressespiegel durch das Institut für moderne Kunst. Darauf setzt ab Herbst 2026 die wissenschaftliche Bearbeitung der Materialien und die designhistorische Einordnung des Wirkens von Florian Hufnagl für das Kunstgewerbe und Design in Bayern ein. Für diese Bearbeitung und das Erstellen eines Aufsatzmanuskriptes (10-15 Seiten à 3000 Anschlägen) sucht die GfDg einen geeigneten Kandidaten (all gender). Aus organisatorischen und datenschutzrechtlichen Gründen kann bei diesem Projekt nicht auf das Archiv der Neuen Sammlung zurückgegriffen werden.

Das Forschungsprojekt wird durch die Benno und Therese Danner’sche Kunstgewerbestiftung gefördert.

Projektlaufzeit und Meilensteine:

  • Bis Ende September 2025: Bewerberauswahl.
  • Herbst 2025, Vertragsabschluss, Start der Bearbeitung und Ausbezahlung des 1. Teilbetrages der festen Vergütung.
  • 5 Monate später erfolgt nach Abgabe des Manuskriptes (10-15 Seiten à 3.000 Zeichen) die Ausbezahlung des 2. Teilbetrages der festen Vergütung.
  • Einreichung des Forschungsprojektes auf Basis des erstellten Manuskriptes beim Call for Paper für die Jahrestagung der GfDg im Sommer 2026 (genauer Termin wird noch bekannt gegeben). Die Jahrestagung wird im Rahmen der World Design Capital in Frankfurt am Main stattfinden und das Thema Archiv in den Blick nehmen.
  • Vortragsveranstaltung im DKA im April 2026 mit Präsentation der Zwischenergebnisse.
  • Vortragsveranstaltung zur Jahrestagung des GfDg im Sommer 2026 mit Präsentation der Zwischenergebnisse.
  • Voraussichtlich Mitte Oktober 2026: Abschlusszahlung bei Freigabe des Manuskriptes zum Tagungsband der GfDg (ET 2027).

Das bringe ich mit:

  • Abgeschlossenes design- oder kunsthistorisches Studium oder vergleichbares Studium mit dem Schwerpunkt Designgeschichte. 
  • Relevante Kenntnisse zur Geschichte des Kunstgewerbes sowie von Schmuck und Design.
  • Erste, relevante Veröffentlichungen.
  • Selbständigkeit und Eigenorganisation.
  • Bereitschaft zu reisen (Nürnberg und München sowie zur Jahrestagung der GfDg).

Für Deine/Ihre Bewerbung bis zum 15.09.2025 an info@gfdg.org bitten wir um ein PDF-Dokument mit folgenden Inhalten: Motivationsschreiben mit Lebenslauf sowie Liste der Veröffentlichungen und Kostenvoranschlag (Bemerkung: Die GfDg wird eine feste Vergütung vereinbaren. Von dieser sind sämtliche zu entrichtenden Abgaben wie Mehrwertsteuer und Nebenkosten wie Reise- und Sachkosten zu begleichen).

Für Rückfragen stehen Dir/Ihnen Kilian Steiner (steiner[at]gfdg.org) und Stefanie Then [then[at]gfdg.org) zur Verfügung. Weitere Informatinen finden gibt es im Exposé, das unter folgendem Link herunterladen werden kann.

Download Exposé

 

 

Abbildung (c) Hannes Magerstädt